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Küchenexperimente II

Vor einigen Tagen berichtete ich über eine kleine Backorgie , um mich mit möglichst kalorienarmen Cookies zu versorgen. Ich habe das Rezept zwischenzeitlich nochmals verwendet und dabei etwas abgewandelt, also einen TL mehr Kakao und einen EL weniger Erythrit beigefügt. Noch weniger Erythrit war aufgrund der Teigkonsistenz nicht möglich. Zusätzlich habe ich dem Teig noch Süßstoff beigemischt, um etwas mehr Süße zu erhalten. Man kann den Rohteig ganz gut abschmecken. Die Zutatenliste sieht jetzt so aus: 3 TL / 15 g Konjakmehl 3 TL / 15 g Mandelmehl 4 TL / 20 g 100% Kakao Pulver 3 Eier 5 EL / 90 g Erythrit 6 EL / 60 g Butter Süßstoff nach Bedarf Eine kräftigere Prise Zimt Ich habe größere Cookies gemacht (ca. 15 Stück kommen raus) und diese reichlich 15 min gebacken. Das Ergebnis sagt mir so wesentlich mehr zu. Die Cookies schmecken erkennbar schokoladiger und der Erythrit-Eigengeschmack ist weg. Beim Backen riecht es aber immer noch nach frittiertem Fis...

Küchenexperimente

Neben Nudel- und Reisersatzprodukten auf Konjak-Basis bin ich kürzlich auch auf Rezepte mit Konjakmehl gestoßen. Da ich Süßes mag und ab und an sogar ganz gerne mal experimentiere, habe ich mir die Zutaten für Schokokekse mit Konjakmehl gekauft und drauf los gebacken. So sah das Ganze dann aus. Ich habe für den Teig, wie auch im Rezept vorgeschlagen, auch einen Zuckerersatz, nämlich Erythrit , verwendet. Diesen habe ich seit Kurzem im Hause und vorher lediglich einmal für Grießbrei genutzt. Schon bei der Anwendung hatte ich den Eindruck, dass der einen etwas lakritzigen Nachgeschmack hinterlässt, in jedem Falle aber nicht ganz so neutral schmeckt wie Haushaltszucker. Ich meine dieses Aroma jetzt auch in den Keksen wahrzunehmen. Das ist einer der Gründe, weswegen ich noch nicht so ganz davon überzeugt bin. Ein anderer ist, dass sie in dieser Form nicht sonderlich süß sind, weil Erythrit im Gegensatz zu Zucker nicht ganz so sehr süßt. Eine Kollegin, die wie ich ebenfalls gerade Gew...

Die Grenzen des guten Geschmacks

Ich hatte in einem zurückliegenden Blogpost angekündigt, meinen Eindruck von Nudel- und Reisersatzprodukten auf Basis von Konjakmehl zu schreiben. Nachdem ich mich nun einmal durch das von mir gekaufte Sortiment (Noodle-Style, Glasnudel-Style und Reis-Style von Slendier ) durchgetestet habe, komme ich zu einem zweischneidigen Ergebnis. Aber von vorn. Die Verpackung macht es möglich, von außen einen Blick ins Innere zu werfen, ohne etwas öffnen zu müssen. Die Produkte kommen in Wasser eingelegt und wirken optisch ein bisschen so, als würden sie sich gleich darin auflösen. Sie sehen grau-weiß-glasig aus und wer jetzt denkt, dass das optisch zu Glasnudeln passt, dem stimme ich zu. Glasnudeln waren deshalb auch das erste, was ich getestet habe. Und ich war positiv überrascht. Nicht nur optisch sondern auch haptisch passen die Konjak-Glasnudeln ziemlich gut zum Original. Wenn man Glasnudeln wie ich ohnehin in saucenreichen oder sehr gemüselastigen Gerichten isst, fällt der Unterschie...

Stand 7. Mai 2018, Normalgewicht und andere neue Motivation

Das Wochenende hat sich als gnädig mit mir erwiesen. Sehr gnädig. Am Freitag, den 04.05. , wog ich 75,2 kg . Schon das ist ein ziemlicher Sturz nach unten nach dem ewigen Plateau zuvor. Am Samstag, den 05.05. , sprach die Waage von 75,4 kg . Am Sonntag, den 06.04. , wog ich 74,3 kg . Das ist nicht nur ein neuerlicher krasser Sturz sondern auch endlich Normalgewicht für mich ( BMI 24,8 ). In diesem Gewichtsbereich war ich seit meinen Teenager-Zeiten nicht mehr. Ich erinnere mich, dass ich mit ca. 18 um die 72 kg wog. Meine Mutter behauptete schon da, ich sei damit zu dick, auch wenn das nach BMI nicht stimmen konnte, aber das wusste ich dazumal nicht. Auf diese Weise ist es nicht so einfach, ein gesundes Körperbild zu entwickeln. Ich habe es zu der Zeit jedenfalls nicht geschafft. Aber ich schweife ab. Heute morgen, am 07.05. , lag mein Gewicht bei 74,0 kg . Am Freitag und übers Wochenende haben sich, neben dem nun wieder fallenden Gewicht, auch noch andere Motivationsfaktoren er...

Fitness Tracker

Warum ein Fitness Tracker? Es hat mich nun auch erwischt, ich gehe unter die Nutzer von Fitness- bzw. Activity Trackern. So richtig geplant war das nicht, allerdings erweist sich mein bisheriges Gadget, eine Sony Smartwatch 3 mittlerweile aus Gründen, die man nur als beschissene Produktpflege-Politik von Sony bezeichnen kann, als unbrauchbar. Der Schrittzähler in der Uhr synchronisiert schon seit einiger Zeit nicht mehr mit den Telefon (wie auch die Smart Notifications nicht mehr vollständig funktionieren) und mittlerweile zählt die Uhr noch nicht mal mehr Schritte (also auch ganz ohne Tagebuch-Aufzeichnung kann ich nicht mal über den Tag hinweg sehen, wie viel ich gegangen bin). Zunächst stand also die Überlegung, ob ich mir überhaupt wieder so ein Gadget zulegen will und wenn ja, in welche Richtung es gehen soll: Smartwatch oder Activity Tracker (im Wesentlichen, um während und auch nach der Diät besser abschätzen zu können, wie viel ich verbrannt habe, um die Essensmenge daran a...

Sport - Gedanken zum Reiten III

https://less-688i.blogspot.de/2018/03/sport-gedanken-zum-reiten-ii.html Vom Unwichtigen (Kleidung) über das Wichtige (Sitz) hin zum Essenzielen: das Thema Pferd und Reitergewicht beschäftigt mich seit Kurzem. Leider gibt es dazu nur wenige belastbare Quellen, doch ich werde versuchen, künftig mehr dazu in Erfahrung zu bringen. Nun aber zum Text. Felix Haßmann auf Lianos, Bild von Nordlicht8 , Lizenz: CC BY-SA Das Pferd Ein Pferd ist nicht per se dazu geschaffen, einen Reiter zu tragen (ich möchte die Grundsatzdiskussion über das Reiten nicht führen, weil ich es für mich für vertretbar halte, mir geht es um etwas anderes). Ein Pferd ist durchaus dazu gemacht, Gewichtsschwankungen zu (er-)tragen, ohne davon krank zu werden. Diese Gewichtsschwankungen ergeben sich durch Trächtigkeit, aber auch, insbesondere bei (beinahe) wild lebenden Pferd, durch das Fettdepot, dass sich vor dem Winter angefressen wird. Diese Schwankungen können sehr groß sein, durchaus im zweistelligen Prozentbe...

Sport - Gedanken zum Reiten II

Der Übersichtlichkeit halber teile ich mein Reitthema auf. Hier kommt Teil II. Der Sitz Wer schon einmal ernsthafter als nur beim "Kinderreiten" auf einem Pferd saß, weiß, dass das kein gemütliches, anstrengungsloses Herumschaukeln ist sondern Sport. Echte, körperliche Anstrengung, die man je nach Trainingsstand, Reitweise und Tagesform in der Regel zuerst in den Beinen spürt (fordere einen Reitanfänger nie dazu auf, dass der die Knie beim Sitzen zusammen halten soll) und später dann im Bauch (Mitteltrab auf der Wechsellinie im 60er Viereck - wer da anfangs keine Bauchmuskeln gespürt hat, gehört beneidet). Natürlich wird das Reiten mit steigendem reiterlichen Niveau weniger anstrengend. Reiten ist ein gutes Ganzkörpertraining für viele sehr unterschiedliche Muskelgruppen, wie mir auch meine bisherigen Orthopäden angesichts meiner bestehenden Bandscheibenschäden bestätigen konnten. Man kann seinen Sitz auch durch gezieltes Training verbessern. Alles, was der Rumpfstabili...

Sport - Gedanken zum Reiten I

Ich habe schon mehrfach angesprochen, dass ich reite. Ich habe das Privileg, mir ein Pferd halten zu können (und es ist ein ziemlich cooles Pferd!) und nutze die derzeit wenige freie Zeit, um möglichst oft reiten zu gehen. Dass es diverse Zusammenhänge zwischen Reiten und dem Gewicht gibt, habe ich teilweise auch schon angedeutet. Ich versuche heute, morgen und übermorgen mal, einige davon zu beleuchten. Bekleidung und Stiefel Los geht es bei ganz profanen Dingen wie Reitbekleidung. Reithosen müssen eng sitzen, sonst sind sie mindestens nutzlos oder aber verursachen schmerzhafte Scheuerstellen. Sich mit Übergewicht (und einem sichtbaren Bauch) in eine Reithose zu zwängen, ist nichts, wovon ich nachts träume und ich nehme an, dass es anderen übergewichtigen Reiterinnen und Reitern ähnlich geht. Da enge Reithosen aber nun einmal ein Muss sind, wird meiner Vermutung nach darüber hinweg gesehen. Dankenswerterweise gibt es mittlerweile auch Turnierreithosen (die unpraktischst...

Blogempfehlung die Zweite

Ich bin in der letzten Woche auf einen weiteren Blog einer Bekannten gestoßen, die ich wie Frau Maja aus unserer gemeinsamen Vergangenheit bei der Piratenpartei kenne und die sich vor einiger Zeit ebenfalls ans Abnehmen gemacht hat, nämlich auf den von Nicole . Nicole macht nicht nur schöne Fotos , sie berichtet unter dem Hashtag #Projektspeckweg über ihren Weg von 150 kg auf 70 kg (von denen 30 kg schon geschafft sind). Nicht nur das Vorhaben und das Ziel sind bemerkenswert sondern, zumindest für mich, auch ein spezieller Artikel über Hunger . In ihren Schilderungen (Essen, um Hunger zu vermeiden) habe ich mich teilweise wiedergefunden und ihre Taktik (den Hunger als "Freund" betrachten, der die tatsächlich notwendige Nahrungsaufnahme signalisiert) versuche ich gerade für mich zu übertragen. Es gibt nun tatsächlich Tage, an denen ich nicht frühstücke (bis vor kurzer Zeit für mich undenkbar). In jedem Falle lesenswert. Und es geht nicht nur um Diäten. ;)

Muskelschwund oder Wassereinlagerung

Zugegeben, der Titel ist etwas reißerisch, aber leider wahr. Ich habe wohl Muskeln verloren. Aufgefallen ist mir das anhand der Daten vom 30.01. und vom 03.02., denn an beiden Tagen habe ich anhand meiner Waage meinen Körperfettanteil bestimmt. 30.01.2018: 89 kg bei 47,2 % Körperfett -> 42 kg Fett und 47 kg "Rest" 03.02.2018: 87,4 kg bei 47,0 % Körperfett -> 41 kg Fett und 46,4 kg "Rest" Die Abweichung ist nicht groß und vielleicht lässt sich das auch mit Wassereinlagerungen erklären (in diesem Umfang sicherlich auch keine Besonderheit). Dennoch werde ich darauf noch ein Auge haben müssen. Auf der einen Seite muss ich mir wohl mal alle Werte der Körperanalysefunktion meiner Waage mal genauer ansehen (und deren Messunsicherheit berücksichtigen), aber der anderen Seite kann es nicht so falsch sein, auch ein bisschen an der Eiweiß-Stellschraube zu drehen. Und natürlich sollte ich mein Muskeltraining etwas ausbauen (da ist definitiv Luft nach oben). Ich neh...

Unboxing - Flavour und Süßkram von Body Attack

Nachdem ich über den Blog von Katja  darauf aufmerksam gemacht wurde, habe ich letzte Woche bei Body Attack einige Dinge eingekauft, die mir die Diät angenehmer machen sollen. Am letzten Freitag kam das Paket an. Kern der ganzen Bestellung waren die von Katja so hoch gelobten Flavdrops; hier in den Geschmacksrichtungen Vanilla, Cheesecake und Butter Biscuit. Und was soll ich sagen? Sie sind der Hammer. Das Kind mag den damit angerührten Magerquark noch lieber als ich und ich finde ihn auch schon geil. ;) Weiterhin habe ich mir einen Pack Dessertsaucen gekauft (Erdbeer, Karamell, Schoko). Bisher kam ich nur dazu, die Schokosauce zu probieren. Ganz überzeugt bin ich noch nicht, aber wir werden sehen, ob ich mich mit ihr nicht noch anfreunde. Die nahez-null-Kalorien-Sauce hat derzeit schon unbestreitbare Vorteile. Als letztes kommt noch ein Nuss-Aufstrich hinzu, der sich durch weniger Zucker und mehr Eiweiß auszeichnet als normale Produkte dieser Kategorie. Und er ist auc...

Sport

Die simple Logik "verbrenne mehr, als Du aufnimmst" lässt sich nicht nur über Ernährung steuern sondern auch über Sport. Auch ich treibe Sport, allerdings nicht nur wegen des Abnehmens sondern, zumindest teilweise, auch schon vorher. Da ich in Vollzeit berufstätig bin, eine Partnerschaft und einen kleinen Sohn habe und derzeit auch noch die Masterarbeit meines Aufbaustudiums verfasse, ist die Zeit eher knapp. Da ist es hilfreich, dass ich einen Sport habe, der tatsächlich so etwas wie mein Traum ist und den ich immer verfolgt habe, wenn es mir möglich war, unabhängig von Abnehmvorsätzen. Vor reichlich sechs Jahren habe ich nach langer Auszeit wieder mit dem Reiten angefangen und sitze nun zwei- bis dreimal die Woche im Sattel. Das ist dann auch nicht nur gemütliches Herumschaukeln im Wald (kommt auch vor), sondern mehrheitlich Training (mit und ohne Trainer). Das könnte natürlich wieder mehr werden, wenn die Zeit da wäre. Aktuell ist sie das leider nicht. Parallel zum ...

Links und ein Buchtipp

Dem Abnehmvorhaben liegt nicht nur ein inniger Wunsch sondern auch eine fundierte wissenschaftliche Betrachtung zugrunde: das Buch Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann. Dazu gibt es auch einen Blog . Ein weiterer empfehlenswerter Blog ist der von Frau Maja , auf dem sie, unter Anderem, von ihrem Gewichts verlust abbau berichtet.