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Der Krabbenkorb

Ich gehörte zu jenen Abnehmenden, die sich dachte, dass diese ganzen Schilderungen erfolgreicher Abnehmerinnen und Abnehmer über Kommentare aus ihrem Umfeld doch übertrieben seien. Ich gehörte zu denen, die sich ausrechneten, dass sie sich auch über Negativkommentare zur Abnahme freuen würde, weil das ein Zeichen dafür sein, dass die Abnahme bemerkt und als Prozess oder gar als Leistung anerkannt wird. Nun. Ich lag falsch. Ich habe noch nicht mal allzu viele Kommentare bekommen, aber die wenigen sind schon genug. Ein paar Beispiele. Ich: „Ich kratze gerade an den 70 kg, komme aber nicht drunter.“ Gegenüber: „Das sind doch niemals 70 kg! Wo sind das 70 kg?!?“ Ich habe dann das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen. Schlimmer noch: Im Prinzip wird mir eine Lüge unterstellt. Und das ist dann schon ziemlich dreist. Eine andere Person kommentiert meine Abnahme schon länger, meistens durch Komplimente. Allerdings gab es auch schon ein Gespräch, in dem sie mir, vermutlich scherzhaf...

Küchenexperimente II

Vor einigen Tagen berichtete ich über eine kleine Backorgie , um mich mit möglichst kalorienarmen Cookies zu versorgen. Ich habe das Rezept zwischenzeitlich nochmals verwendet und dabei etwas abgewandelt, also einen TL mehr Kakao und einen EL weniger Erythrit beigefügt. Noch weniger Erythrit war aufgrund der Teigkonsistenz nicht möglich. Zusätzlich habe ich dem Teig noch Süßstoff beigemischt, um etwas mehr Süße zu erhalten. Man kann den Rohteig ganz gut abschmecken. Die Zutatenliste sieht jetzt so aus: 3 TL / 15 g Konjakmehl 3 TL / 15 g Mandelmehl 4 TL / 20 g 100% Kakao Pulver 3 Eier 5 EL / 90 g Erythrit 6 EL / 60 g Butter Süßstoff nach Bedarf Eine kräftigere Prise Zimt Ich habe größere Cookies gemacht (ca. 15 Stück kommen raus) und diese reichlich 15 min gebacken. Das Ergebnis sagt mir so wesentlich mehr zu. Die Cookies schmecken erkennbar schokoladiger und der Erythrit-Eigengeschmack ist weg. Beim Backen riecht es aber immer noch nach frittiertem Fis...

Küchenexperimente

Neben Nudel- und Reisersatzprodukten auf Konjak-Basis bin ich kürzlich auch auf Rezepte mit Konjakmehl gestoßen. Da ich Süßes mag und ab und an sogar ganz gerne mal experimentiere, habe ich mir die Zutaten für Schokokekse mit Konjakmehl gekauft und drauf los gebacken. So sah das Ganze dann aus. Ich habe für den Teig, wie auch im Rezept vorgeschlagen, auch einen Zuckerersatz, nämlich Erythrit , verwendet. Diesen habe ich seit Kurzem im Hause und vorher lediglich einmal für Grießbrei genutzt. Schon bei der Anwendung hatte ich den Eindruck, dass der einen etwas lakritzigen Nachgeschmack hinterlässt, in jedem Falle aber nicht ganz so neutral schmeckt wie Haushaltszucker. Ich meine dieses Aroma jetzt auch in den Keksen wahrzunehmen. Das ist einer der Gründe, weswegen ich noch nicht so ganz davon überzeugt bin. Ein anderer ist, dass sie in dieser Form nicht sonderlich süß sind, weil Erythrit im Gegensatz zu Zucker nicht ganz so sehr süßt. Eine Kollegin, die wie ich ebenfalls gerade Gew...

Die Grenzen des guten Geschmacks

Ich hatte in einem zurückliegenden Blogpost angekündigt, meinen Eindruck von Nudel- und Reisersatzprodukten auf Basis von Konjakmehl zu schreiben. Nachdem ich mich nun einmal durch das von mir gekaufte Sortiment (Noodle-Style, Glasnudel-Style und Reis-Style von Slendier ) durchgetestet habe, komme ich zu einem zweischneidigen Ergebnis. Aber von vorn. Die Verpackung macht es möglich, von außen einen Blick ins Innere zu werfen, ohne etwas öffnen zu müssen. Die Produkte kommen in Wasser eingelegt und wirken optisch ein bisschen so, als würden sie sich gleich darin auflösen. Sie sehen grau-weiß-glasig aus und wer jetzt denkt, dass das optisch zu Glasnudeln passt, dem stimme ich zu. Glasnudeln waren deshalb auch das erste, was ich getestet habe. Und ich war positiv überrascht. Nicht nur optisch sondern auch haptisch passen die Konjak-Glasnudeln ziemlich gut zum Original. Wenn man Glasnudeln wie ich ohnehin in saucenreichen oder sehr gemüselastigen Gerichten isst, fällt der Unterschie...

Fettlogik-Blogstöckchen zum Normalgewicht

Es ist fast drei Jahre her, dass Nadja auf dem Fettlogik-Blog ihr Normalgewichts-Jubiläum gefeiert und zu diesem Anlass ein Blogstöckchen geworfen hat. Da ich dort der Motivation wegen immer mal wieder querlese und seit dem 6. Mai, also seit drei Tagen, nun ebenfalls im Normalgewicht bin, greife ich das auf. Es ist auch eine schöne Rekapitulation für mich. Wie & wann bist du auf Fettlogik gestoßen? Genau kann ich das nicht mehr datieren. Auf Twitter habe ich immer mal wieder etwas in den @erzaehlmirnix-Comics gelesen, bestimmt schon seit 2016. Aber dazumal war ich schwanger bzw. frisch entbunden und für mich war da, trotz Übergewicht, noch kein Leidensdruck da. Auf den Blog selbst und damit auch auf das Buch stieß ich Anfang diesen Jahres (vermutlich durch eine Google-Suche nach den Erinnerungen an die Tweets), als ich mit mir so gar nicht mehr im Reinen war. Tatsächlich hatte ich zu der Zeit noch keine wirkliche Abnehm-Überzeugung, die kam erst nach der Lektüre Ende Januar 2...

Stand 7. Mai 2018, Normalgewicht und andere neue Motivation

Das Wochenende hat sich als gnädig mit mir erwiesen. Sehr gnädig. Am Freitag, den 04.05. , wog ich 75,2 kg . Schon das ist ein ziemlicher Sturz nach unten nach dem ewigen Plateau zuvor. Am Samstag, den 05.05. , sprach die Waage von 75,4 kg . Am Sonntag, den 06.04. , wog ich 74,3 kg . Das ist nicht nur ein neuerlicher krasser Sturz sondern auch endlich Normalgewicht für mich ( BMI 24,8 ). In diesem Gewichtsbereich war ich seit meinen Teenager-Zeiten nicht mehr. Ich erinnere mich, dass ich mit ca. 18 um die 72 kg wog. Meine Mutter behauptete schon da, ich sei damit zu dick, auch wenn das nach BMI nicht stimmen konnte, aber das wusste ich dazumal nicht. Auf diese Weise ist es nicht so einfach, ein gesundes Körperbild zu entwickeln. Ich habe es zu der Zeit jedenfalls nicht geschafft. Aber ich schweife ab. Heute morgen, am 07.05. , lag mein Gewicht bei 74,0 kg . Am Freitag und übers Wochenende haben sich, neben dem nun wieder fallenden Gewicht, auch noch andere Motivationsfaktoren er...

Magenbypass - Gewichtsverlust fotografisch dokumentiert

Auf der Startseite von Spiegel Online wurde ein Artikel auf Bento , also deren Schülerzeitung, verlinkt. Gegenstand ist die fotografische Dokumentation eines krassen Gewichtsverlusts durch eine Magenbypass-OP, der sich die Fotografin selbst unterzogen hat. Kurz kommt auch ihr Leidensdruck zur Sprache. Die Bilder sind auf jeden Fall beeindruckend.

Blogempfehlung die Zweite

Ich bin in der letzten Woche auf einen weiteren Blog einer Bekannten gestoßen, die ich wie Frau Maja aus unserer gemeinsamen Vergangenheit bei der Piratenpartei kenne und die sich vor einiger Zeit ebenfalls ans Abnehmen gemacht hat, nämlich auf den von Nicole . Nicole macht nicht nur schöne Fotos , sie berichtet unter dem Hashtag #Projektspeckweg über ihren Weg von 150 kg auf 70 kg (von denen 30 kg schon geschafft sind). Nicht nur das Vorhaben und das Ziel sind bemerkenswert sondern, zumindest für mich, auch ein spezieller Artikel über Hunger . In ihren Schilderungen (Essen, um Hunger zu vermeiden) habe ich mich teilweise wiedergefunden und ihre Taktik (den Hunger als "Freund" betrachten, der die tatsächlich notwendige Nahrungsaufnahme signalisiert) versuche ich gerade für mich zu übertragen. Es gibt nun tatsächlich Tage, an denen ich nicht frühstücke (bis vor kurzer Zeit für mich undenkbar). In jedem Falle lesenswert. Und es geht nicht nur um Diäten. ;)

Unboxing - Flavour und Süßkram von Body Attack

Nachdem ich über den Blog von Katja  darauf aufmerksam gemacht wurde, habe ich letzte Woche bei Body Attack einige Dinge eingekauft, die mir die Diät angenehmer machen sollen. Am letzten Freitag kam das Paket an. Kern der ganzen Bestellung waren die von Katja so hoch gelobten Flavdrops; hier in den Geschmacksrichtungen Vanilla, Cheesecake und Butter Biscuit. Und was soll ich sagen? Sie sind der Hammer. Das Kind mag den damit angerührten Magerquark noch lieber als ich und ich finde ihn auch schon geil. ;) Weiterhin habe ich mir einen Pack Dessertsaucen gekauft (Erdbeer, Karamell, Schoko). Bisher kam ich nur dazu, die Schokosauce zu probieren. Ganz überzeugt bin ich noch nicht, aber wir werden sehen, ob ich mich mit ihr nicht noch anfreunde. Die nahez-null-Kalorien-Sauce hat derzeit schon unbestreitbare Vorteile. Als letztes kommt noch ein Nuss-Aufstrich hinzu, der sich durch weniger Zucker und mehr Eiweiß auszeichnet als normale Produkte dieser Kategorie. Und er ist auc...

Links und ein Buchtipp

Dem Abnehmvorhaben liegt nicht nur ein inniger Wunsch sondern auch eine fundierte wissenschaftliche Betrachtung zugrunde: das Buch Fettlogik überwinden von Dr. Nadja Hermann. Dazu gibt es auch einen Blog . Ein weiterer empfehlenswerter Blog ist der von Frau Maja , auf dem sie, unter Anderem, von ihrem Gewichts verlust abbau berichtet.